Rampe Aktiv

KIBA (besser bekannt als Sportprojekt der Rampe e.V.) ist ein Sport- und Freizeitaktivitäten-Projekt, das obdachlosen und suchtkranken Menschen sinnvolle Angebote in diesem Bereich näher bringt und ihnen die Möglichkeit gibt, sich sportlich zu betätigen. Es deckt eine Versorgungslücke und ist eine Ergänzung zu den bestehenden Angeboten der Wohnungslosen- und Suchthilfe in Nürnberg. Ziel ist es, bei den Teilnehmern ein Bewusstsein in puncto Freizeitgestaltung sowie Gesundheit/ Fitness und Selbstfürsorge zu schaffen und sie diesbezüglich zu unterstützen und zu begleiten. KIBA wurde 2010 gestartet und ein Jahr durch ESF (Europäische Soziales Fond) finanziert. Wegen weiterer Finanzierung hatte Hängematte e.V. das Projekt unter den Namen „HomeRun“ übernommen und von2012 bis März 2013 angeboten. Seit April 2013 ist das Projekt wieder „daheim“ bei Rampe e.V.. Die Kooperation mit Hängematte e.V. sowie der Ökumenischen Wärmestube Nürnberg war und ist bis heute Bestandteil des Angebotes. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit Anstoß e.V..
Im Oktober 2014 wurde KIBA eingebettet in die Initiative „Sozialer Sport Nürnberg“. Mithilfe der logistischen Unterstützung des Sozialamtes der Stadt Nürnberg sowie durch zahlreiche Spenden wurde die Realisierung des Angebotes möglich. Zunehmend konnten neue Kooperationspartner gewonnen werden sodass sukzessive die neuen konzeptionellen Veränderungen zum Einsatz kommen. Weitere Informationen zum Sportprojekt von RAMPE e.V. können über diesen Link bezogen werden.

Aktuelle Gruppenangebote sind hier zu finden

Yoga
Seit Sommer 2016 gibt es im Rahmen der Initiative „Sozialer Sport Nürnberg“ ein eigenes Yoga-Programm. Die Idee, im Rahmen der „Initiative Sozialer Sport“ einen Yoga-Kurs anzubieten, kam der seit 2015 ausgebildeten Yogalehrerin (BYV) Sieglinde Schrenk sogleich bei der begeisterten Lektüre eines Artikels in einer Zeitschrift, in dem die Aktivitäten der „Initiative Sozialer Sport“ vorgestellt wurden. Auf spielerische und wohltuende Weise wird der ganze Körper entspannt, gedehnt, gekräftigt und mobilisiert. „Jetzt fühle ich mich so entspannt wie kaum zuvor!“, schwärmt eine Teilnehmerin unmittelbar nach dem ersten Kurstreffen.
Gerade in Lebensphasen die von Neubeginn, persönlichen Veränderungen und Herausforderungen geprägt sind, kann Yoga als ganzheitlicher Weg einen wichtigen Beitrag zu einem verbesserten Körpergefühl, mehr Selbstvertrauen, Mut, Lebensfreude, einem achtsamen Umgang mit sich und anderen, sowie dem Erfahren der eigenen Grenzen leisten. Dem Motto „off the mat, into the world“ folgend, ist es Sieglinde Schrenks Anliegen, Yoga auch dorthin bringen, wo es einen besonders wirksamen Beitrag zu leisten. Gerade ein Leben in Obdachlosigkeit bewirkt bereits nach kurzer Zeit, dass aufgrund der in Folge ständig zunehmenden Probleme nahezu jede Art von Selbstfürsorge in den Hintergrund tritt.

Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als würden zwei Welten aufeinander prallen, so kann das Spannungsfeld aus Bewegung und Stille in seinen unterschiedlichen Ausprägungen völlig neue Zugänge zu sich selbst und die zu bewältigenden Aufgaben ermöglichen. Sieglinde Schrenk verfügt im Yoga über fast zehnjährige Erfahrung. Ihre umfangreichen Erfahrungen auch aus anderen Formen der Bewegungs- und Körperarbeit (Leistungssport, Feldenkrais Methode, Qi Gong, Tanz) sowie Tiefenentspannungstechniken und Meditation lässt sie in ihren Unterricht mit einfließen. Der Kurs findet während der Schulzeit zwei Mal pro Monat in den Räumen des Vereins „Rampe e.V.“ statt und ist für jedes Alter geeignet. Die genauen Termine können jeweils den monatlichen Flyern des Sportangebotes entnommen werden. Geübt wird in lockerer Kleidung barfuß oder mit Socken.
Homeless World Cup 2014 in Santiago de Chile

Jirí Pacourek, Mitarbeiter von RAMPE e.V. ist Nationaltrainer des Deutschen Teams beim diesjährigen Homeless World Cup in Chile.
Im Finale um den "Copa de Santiago de Chile" musste sich das Team Germany heute der bärenstarken Mannschaft aus Rumänien geschlagen geben. Kompliment an Rumänien für ein faires, tolles Spiel. Aber auch ein riesen Kompliment an unsere Jungs! Man kann absolut stolz auf den 18. Platz sein und ganz besonders auf die fairplay-Leistung der Jungs!
Vielen, vielen Dank!
Video zum Homeless World Cup 2014